Prost! Lexikon der Getränke. Diese Woche: Alaska-Flip

Über Getränke die man braucht — und ganz unbrauchbare

Stadtleben | aus FALTER 33/13 vom 14.08.2013

Die beste Erfrischung bei solchen Temperaturen ist noch immer der Alaska-Flip. Warum nicht dem Glas Wasser einmal mehr Aufmerksamkeit widmen: ein Becher, der mit einer schönen Erinnerung in Verbindung gebracht wird, eine ausreichend große Karaffe, damit man sich nicht dauernd vom Schreibtisch erheben muss, gerade dann, wenn die besten Ideen kommen, Eiswürfel und ein Strohhalm - und die Gewissheit, dass man gutes Trinkwasser vor sich hat. Das sind schon ganz gute Ingredienzien für eine Dehydrationsprophylaxe.

Wer sich bei den Edelsteinen für energetisches Wasser nicht zurückhalten kann, der sollte zumindest auf eine regelmäßige Reinigung achten! Aber der Mensch strebt auf Dauer nach Zucker und Aroma - in Maßen ist ja nichts dagegen einzuwenden. Neben den selbstgemachten Limonaden, Eistees und Sirupen ist zum Beispiel der Mojito ohne Alkohol als Erfrischung sehr zu empfehlen. Falls einmal weder Minze noch Limette vorhanden sein sollte: das großartige Lemonsoda Mojito gibt es hierzulande nur in der Aluminiumdose, bei dem der Konsum in großen Tranchen ökologisch bedingt zu vermeiden ist.

Von dem Mojito aus dem niederländischen Hause Happy People im Pappkarton ist ebenfalls abzuraten. Hauptbestandteile sind Zucker und Aroma. Mit Wasser verdünnt geht es halbwegs - warum ein Kokosgeschmack mit reingenommen wurde, ist eigentlich gar nicht einzusehen. Weitere Getränke, die ungereimt daherkommen: Hanfmilch von Frenkenberger, Eva Biobier mit Apfelsaft. MS


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