Wenn der Heizwerkkessel singt …

Steiermark | Bauabnahme: Tiz Schaffer | aus FALTER 33/13 vom 14.08.2013

Die Obdachlosigkeit hat ein Ende - das Freie Atelierhaus Schaumbad freut sich über eine neue Herberge. Und macht damit auch gleich eine Gewerbezone reizvoller

Es war ein steiniger Weg. Nur am Ende angelangt, das sind die Künstlerinnen und Künstler des Schaumbads noch nicht. Zwei Jahre lang waren rund 30 Leute auf der Suche nach einer neuen Bleibe, wo sie sich künstlerisch austoben können. Jetzt haben sie ein Quartier gefunden, in der Puchstraße im Bezirk Gries. Natürlich Gewerbezone, das erleichtert vieles. Früher wurde in dem Industriegebäude, in dem der Künstlerzusammenschluss nun über eine Fläche von rund 2200 Quadratmetern verfügt, Coca-Cola abgefüllt. Heute ist der Schuppen im Besitz von Ökoservice, einer gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaft, die nun einen Teil des Gebäudes an das Schaumbad vermietet. Bei Ökoservice arbeiten rund 50 Leute, sie häckseln oder sammeln etwa Altspeisefett. Aber auch andere Anrainer sind wohlbekannt: Schlachthof, Mülldeponie und


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