Kunst Tipp

Bedeutungslust: Darf 's ein bisserl mehr sein?

Lexikon | NS | aus FALTER 33/13 vom 14.08.2013

Traum, Ekstase und die verborgene Schichten der Welt fanden einen zentralen Platz in der Kunst des Symbolismus. Mit der Schau "Dekadenz - Positionen des österreichischen Symbolismus" werden im Belvedere nun erstmals die Einflüsse und Ausprägungen dieser Strömung in der heimischen Kunstgeschichte aufbereitet. Die Wiener Secessionisten waren äußerst interessiert am Symbolismus, der später als schwülstig galt. Die Darstellung von seelischen oder mystischen Vorgängen prägte die Kunst von Gustav Klimt und Kolo Moser ebenso wie die von Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Die Schau geht den Einflüssen von ausländischen Künstlern wie Jan Toorop und Max Klinger nach. Das stereotype Frauenbild der Symbolisten bleibt indes unhinterfragt.

Belvedere; bis 13.10.


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