Seinesgleichen geschieht  

Läut mir die Glock’ vom Tod! Irrtümer der Zeitungsdebatte, Teil 1

Der Kommentar des Chefredakteurs

Falter & Meinung | Armin Thurnher | aus FALTER 34/13 vom 21.08.2013

Wie versprochen, hier kommt er, mein Beitrag zur Zeitungsdebatte. Es wird nicht bei einem bleiben, fürchte ich. Die Anlässe: Springer verkauft seine Regionalzeitungen an die WAZ und leiht ihr auch noch Geld dafür. Amazon-Gründer Jeff Bezos kauft die Washington Post. Eines der allerletzten Flaggschiffe des Qualitätsjournalismus geht an einen Monopolisten der Digitalwirtschaft.

In Deutschland bricht der Spiegel eine Tageszeitungsdebatte vom Zaun. Mittlerweile sind auf Spiegel Online gratis schon ein Dutzend lesenswerter Beiträge erschienen. Bleiben wir kurz beim ersten, dem einleitenden Beitrag von Spiegel-Redakteur Cordt Schnibben.

Zum Springer-WAZ-Deal schreibt er: "Aber der wahre Schock für alle Zeitungsjournalisten ist die Botschaft, die erst langsam klar wird: Der mächtigste Verlag des Landes glaubt nicht mehr daran, dass Zeitungen durch Erlöse im Netz die Verluste im Printjournalismus ausgleichen können. Genau darauf basiert aber die Hoffnung aller anderen Zeitungen, irgendwie


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