Gezerre ohne Grenzen

Politik | Bericht: Ruth Eisenreich | aus FALTER 34/13 vom 21.08.2013

Sofia, Oliver, Christian - die Namen dieser Kinder stehen für eskalierten Sorgerechts-streit zwischen binationalen Elternpaaren. Sind die Gesetze untauglich?

Sofia bleibt in Österreich - zumindest vorläufig. Nach einem jahrelangen Sorgerechtsstreit und wochenlanger medialer Empörung über die geplante "Abschiebung“ der Sechsjährigen ist vergangene Woche für einige Zeit Ruhe eingekehrt.

Medial präsent war der "Fall Sofia“ seit dem Juni, als ein italienisches Gericht Sofias Mutter Doris Povse wegen Kindesentführung zu 15 Monaten Haft verurteilte. Povse hatte Sofia im Jahr 2008 von Italien zurück nach Österreich gebracht, nachdem sie sich vom - angeblich gewalttätigen - italienischen Vater des Mädchens getrennt hatte. Mehrere Gerichte ordneten an, dass Sofia nach Italien zurückkehren müsse, doch bevor der Gerichtsvollzieher das Mädchen abholen konnte, tauchten Mutter und Kind unter.

Erst nachdem letzte Woche ein Gericht Sofias Rückkehr nach Italien aufschob, kam die Familie


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