Technik  

Hui! Huawei schaut jetzt ziemlich sexy aus

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 34/13 vom 21.08.2013

Heutige Smartphones sehen alle irgendwie gleich aus. Man könnte sagen, wie ein iPhone. Das hat einen einfachen Grund: Mit dem iPhone hat Apple Maßstäbe gesetzt und die Erwartungen der Nutzer geprägt. Also fährt man als Hersteller am besten, wenn man es fast genauso macht - und im Idealfall noch ein wenig verbessert. Dieses Rezept kennen auch die Chinesen, die mit der, sagen wir: Anlehnung an westliche Markenprodukte eine gewisse Erfahrung haben. Der Unterschied zu früher ist nur: Technisch haben die chinesischen Hersteller zu Apple & Co längst aufgeschlossen. Das beste Beispiel ist Huaweis neues Spitzenmodell P6.

Das Android-Gerät hat ein brillantes, helles Display, das in einem superflachen, edlen Metallgehäuse steckt, mit 120 Gramm ist es außerdem federleicht. Der interne Speicher ist mit 5 GB nicht gerade üppig, dafür aber per Micro SD erweiterbar. Innovativ ist die hauseigene Benutzeroberfläche namens Emotion UI, die simpler ist als die typische Android-Oberfläche, weil es nur einen Homescreen gibt. Mit einem "Berechtigungsmanager“ kann man einstellen, auf welche Funktionen (etwa den Kalender) die einzelnen Apps zugreifen dürfen. Mit 450 Euro ist P6 zudem sehr günstig. Und das ist schon einmal ein entscheidender Unterschied.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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