Buch der Stunde

Yoga und die Krankheiten des Großstadtlebens

Feuilleton | Kirstin Breitenfellner | aus FALTER 34/13 vom 21.08.2013

Yoga ist entspannend, absolut ungefährlich - und man wird auch noch schlank dabei. So in etwa lautet die Berichterstattung seit 20 Jahren. Spätestens in diesem Zeitraum mutierte Yoga endgültig von der asketischen Praxis einer Eliteschar zu einem Massenphänomen, zu einem "universellen Sinnbild der Gelassenheit“, das gerade in der gestressten urbanen Bevölkerung immer mehr Anhänger findet und Big Business bedeutet. Kein Wunder, denn Yoga steht für körperliche Ertüchtigung und bringt einen gleichzeitig runter; ein Grund, warum seine Popularität sich wohl auf hohem Niveau halten wird. Das glaubt auch William Broad.

Der seit 30 Jahren Yoga praktizierende Wissenschaftsjournalist hat mit einem Auszug aus dem nun auch auf Deutsch vorliegenden Buch "The Science of Yoga“ in der New York Times im Jänner 2012 einen Aufschrei ausgelöst, der auch hierzulande, von den Boulevardzeitungen bis zur "ZiB 2“, vernommen wurde. Das Kapitel über die Möglichkeiten, sich beim Yoga zu verletzen,


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