7  Sachen, die Sie über Aquagaudi eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 34/13 vom 21.08.2013

Aquagaudi - ist das eine neue Volksmusikkapelle?

Quatsch! Aquagaudi ist das neueste Fahrgeschäft, das soeben im Prater eröffnet wurde.

Und wie der Name vermuten lässt, hat es irgendwas mit Wasser zu tun?

Richtig. Der Spaß findet, wie der Name schon sagt, im Wasser statt. Und zwar fährt man in Bambuskanus eine lange, überdimensionierte Wasserrutsche hinunter.

Aha. So ähnlich wie der Donau-Jump?

So ähnlich. Nur, dass es besagten Donau-Jump eben nicht mehr gibt. An seiner Stelle steht nun eben die Aquagaudi, eine 420 Meter lange Strecke, die durch eine Maya-Stadt führt.

Wie lange dauert die Fahrt?

Knapp fünf Minuten lang ist man auf der bis zu 14 Meter hohen Strecke unterwegs.

Und da fährt man einfach so im Kreis?

Nein, das ist eine Art Hochschaubahn im Wasser: Die 14 Bambusstämme werden von zwei Aufzügen angetrieben und durch die Bahn gesteuert.

Aha. Und was hat eigentlich Bambus mit den Maya zu tun?

Berechtigte Frage - immerhin denkt man bei Bambus erst einmal an Asien. Es gibt aber tatsächlich auch eine Bambusart, die in Südamerika heimisch ist und aus der vermutlich auch die Maya Boote und Kanus gezimmert haben.

Und die ganze Fahrt geht durchs Wasser?

Wie gesagt: Die Boote fahren in einem Becken beziehungsweise auf Wasserbahnen mit 1500 Quadratmeter Wasseroberfläche und 825 Kubikmeter Wasser. Das heißt, die Rutschpartien werden vermutlich ganz schön nass werden!


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