Pauken im Park

Stadtleben | Rundgang: Matthias Dusini | aus FALTER 34/13 vom 21.08.2013

Prächtige Bauten mit Praterzugang: Die neue WU ist der schönste Studienort der Stadt

Das nennt man eine Blickachse: Betritt der Besucher von Westen her den neuen Campus, wandert der Blick geradeaus über die zentrale Promenade und weiter bis zum Horizont, wo ganz klein die beiden rotweißen Industrieschlote des Ölhafens Lobau zu sehen sind.

Wenn Anfang Oktober die ersten Studierenden auf das Gelände der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) kommen, ist Wien um eine Perspektive reicher. Während die Blicke der Gründerzeit sich auf das Rathaus richteten und das Nachkriegs-Wien mit dem Donauturm den technischen Fortschrittsgeist in den Himmel schrieb, blickt die Stadt der Gegenwart weiter hinaus: Richtung Prater und die Auwälder, in eine grüne Zukunft, in der die Industrie zur Vignette schrumpft.

Derzeit befinden sich die sechs Gebäudekomplexe der WU in jener aufregenden Phase, die man vom Backen einer Sachertorte her kennt. Der Boden ist fertig und mit Marmelade bestrichen; als letztes kommt


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