Bücherraupe nimmersatt

Stadtleben | Geschäftsbericht: Stefan Kluger | aus FALTER 34/13 vom 21.08.2013

Christian Haas betreibt in Wien-Neubau ein Kinderbuch-Antiquariat

Mira Lobe, Astrid Lindgren, Michael Ende - Bücher bekannter Autoren dienen als Eyecatcher für jene, die bloß durch die Glastür spähen. Wer dann die winzige Buchhandlung in Wien-Neubau betritt, ist von Unmengen an Kinderbüchern umringt - sie stehen in Regalen, stapeln sich auf Tischen und in Kisten. Christian Haas, 51, betreibt ein ausschließlich auf Kinderbücher spezialisiertes Antiquariat. "Das letzte im gesamten deutschsprachigen Raum“, sagt er.

Die Geburt seiner beiden Töchter löste bei Haas und seiner Frau eine regelrechte Sammelwut aus. "Wir haben voll über die Stränge geschlagen“, sagt der Kinderbuchfan und untertreibt ein bisschen: Als die ältere Tochter 16 war, besaß die Familie Haas bereits 16.000 Bücher. Man wollte mehr Wohnqualität, deshalb wurde vor fünf Jahren das Lokal schräg gegenüber angemietet.

Aktuell sitzt Christian Haas auf einem Fundus von 35.000 Stück - nur ein Bruchteil der Bücher


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