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Sommergrätzel VII: Lainzer Tiergarten, drei drin, drei draußen

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 34/13 vom 21.08.2013

Der Lainzer Tiergarten ist herrlich. Nur ein paar Fakten zur Untermauerung der Herrlichkeitsbehauptung: 2450 Hektar, seit 1782 von einer 22 Kilometer langen Steinmauer umgeben, Waldbestand mit Bäumen, die zum Teil bis 400 Jahre alt sind. Wunderschön. Und wer glaubt, dass der Lainzer Tiergarten ein flacher Spazierpark ist, der irrt: Das Lainzer Tor liegt auf 263, das Gasthaus Hirschgstemm auf 487 Meter, und dazwischen geht’s auch noch ganz schön rauf und runter.

Wirte: Hermes, Rohr, Hirschen

Aber eins nach dem anderen. Klassischer Ausgangspunkt ist das Lainzer Tor, von dort sind es ein paar Minuten bis zur Hermesvilla. Diese Strecke ist stark bevölkert, das Lokal in der Hermesvilla wurde im Herbst 2011 renoviert und von Markus Artner übernommen. Die anfängliche Gourmetambition wurde inzwischen stark zurückgeschraubt, es geht jetzt - wie schon zuvor - primär um Ausflügler-Versorgung. Zweieinhalb Kilometer straff bergauf kommt man zum Rohrhaus (404 Meter), einem absoluten Schmuckstück:


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