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Erbsen, Minze, auf die Schnelle: die Suppe aus der grünen Hölle

Grundkurs Kochen (212)

Stadtleben | aus FALTER 34/13 vom 21.08.2013

Sie haben’s nicht anders gewollt: Wir hacken hier jetzt so lange auf dem affenhitzetauglichen Thema "Kaltsuppe“ herum, bis jemand Stopp sagt - oder der Sommer vorbei ist. Diesmal gibt es eine kalte grüne Suppe. Und was braucht man da? Richtig: Erbsen.

Die könnte man zwar frisch kaufen, aber nach der Hitze schaut’s momentan nicht ganz so super aus an der heimischen Frischerbsenfront. Und um 400 Gramm von den grünen Kügelchen zu bekommen, muss man ziemlich viel pulen. Also nehmen wir einfach ein 400-Gramm-Tiefkühlerbsenpaket; ausnahmsweise. Wir kochen also die Erbsen in etwa einem halben Liter Gemüsesuppe fünf bis zehn Minuten lang, bis sie gar sind (geht schnell!) und pürieren sie anschließend mit dem Zauberstab. Nun rühren wir noch ein, zwei Teelöffel Wasabi-Paste unter, das ist dieses grüne Krenzeug aus dem Asiageschäft, schmecken mit Salz und Pfeffer ab und geben die Suppe aus der grünen Hölle in den Kühlschrank, damit sie in ein paar Stunden kalt wird.

Vor dem Servieren rühren wir noch ein, zwei Esslöffel Sauerrahm unter, sowie - je nach Geschmack - mehr oder weniger frische, fein gehackte Minze. Eventuell nochmals nachwürzen. Wenn wir ein überkandideltes Lokal wären, würden wir die Suppe mit Eiswürfeln und Minzblättchen in feschen Gläsern servieren. Aber: auch kalte Suppe kommt bei uns im Suppenteller auf den Tisch. cw

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