Mehr davon: Winzige Lokale

Stadtleben | aus FALTER 34/13 vom 21.08.2013

Haben winzige Lokale in Wien etwas gemeinsam? Nein, außer dass sie winzig sind, nichts. Wobei Winzigkeit schon gewisse Rahmenbedingungen mit sich bringt, etwa dass oft nur ein Klo existiert oder dass die Karte (logischerweise) klein ist oder dass man angehalten ist, nicht lang herumzusitzen, sondern zu gehen, wenn man mit dem Essen fertig ist (was den Menschen in Wien ja extrem schwerfällt, weil "Gemütlichkeit“ ein Menschenrecht ist). Die Kleinheit der Lokale impliziert aber eben auch eine Nähe zu den Akteuren und zum Ort des Geschehens. Und das ist gut.

Pronto Da Salvo Wenn man dicht gedrängt sitzt, passen in dieses Mini-Ristorante 14 Leute. Aber die meisten stehen eh, trinken ein Glas. Obwohl hier wirklich gut italienisch gekocht wird, allerdings ohne große Salti.

1., Spiegelg. 2, Mo-Sa 11-24 Uhr, www.pronto-salvo.at

Kuishimbo Ein wunderbares, japanisches Imbisslokal, das an die tatsächlichen Platzverhältnisse in japanischen Großstädten angepasst ist. Nicht nur Sushi und Maki,


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