Lass uns reden!

Steiermark | Kommuniqué: Hermann Götz | aus FALTER 34/13 vom 21.08.2013

Kunst als Kommunikationshilfe: die Projekte "Blickwechsel“ und "Reden statt warten“

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“ Galt das nicht schon immer als goldene Kalenderspruch-Regel des guten Benimms? Zwei Projekte im Bereich offener Kunst- und Theaterformen treten derzeit in Graz den Gegenbeweis an. Denn in der urbanen Scheinanonymität, wo das Soziotop das Dorf ersetzt, bleibt wenig Platz für die Begegnung mit wirklich anderen - und manchen Gruppen in der Isolation. Alte Menschen etwa. Oder Migranten.

"Die alten Damen sind dort ja gleichsam ins Eck geschoben“, erläutert Madeleine Lissy, die mit ihrem Projekt "Blickwechsel“ für das Kunstlabor Graz ins Seniorenheim ging und eine Begegnung zwischen hochbetagten Frauen, Migrantinnen und weiteren Workshop-Teilnehmerinnen initiierte. "Es gibt für diese Seniorinnen nicht viele Kontakte zur Außenwelt, schon gar nicht zu jungen Menschen.“ Ein Ergebnis von Blickwechsel ist eine Videoinstallation, die beim Theaterfestival bestOFFstyria


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