Ist die Krise nun vorbei?

Politik | Bericht: Robert Misik | aus FALTER 35/13 vom 28.08.2013

Europas Wirtschaft erholt sich leicht. Für eine Auferstehungsparty ist es aber viel zu früh

Stabilisierung“, "Aufschwung“, "Konjunkturlokomotive“, "Ende des Absturzes“ - die Schlagzeilen konnten Mitte August nicht positiv genug klingen. Grund für die plötzliche Euphorie: Die Europäische Statistikbehörde meldete ein unerwartetes Wirtschaftswachstum in der Eurozone von 0,3 Prozent im vergangenen Quartal. Damit ist die längste Rezession in der Geschichte der Eurozone zu Ende. Denn 18 Monate lang war die Wirtschaftsleistung von Quartal zu Quartal geschrumpft - sechs Quartale hintereinander.

"Es gibt allen Grund für die Menschen in Deutschland, optimistisch in die Zukunft zu blicken“, frohlockte prompt Berlins Wirtschaftsminister Philipp Rösler. Klar, sechs Wochen vor einer Bundestagswahl machen positive Wirtschaftsdaten Freude. Ganz anders Wiens Finanzministerin Maria Fekter, die sinngemäß meinte: Was, nur 0,2 Plus für Österreich? Da sind sicher die Sozis schuld! Nun ja,


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