Fußgängerparadies Mahü — nur Utopie?

Stadtleben | Nachfrage: Petra Sturm; Reportage: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 35/13 vom 28.08.2013

Zwei Experten erklären, wie sich die Mariahilfer Straße zur echten Begegnungszone verbessern ließe

Alle reden über die Mahü, schimpfen, hupen, drohen mit Streik (zuerst die Busfahrergewerkschaft, neuerdings auch die Taxler). Der Boulevard bläst zum Sturm, Anrainer freuen oder beklagen sich. Dabei hat die neue Begegnungs- und Fußgängerzone, seit wenigen Tagen im Probebetrieb, durchaus Potenzial. Sogar für die - für viele Beteiligten offenbar überraschend aufgetauchte - Situation mit dem Linienbus, der durch die Fuzo muss, gibt es internationale Beispiele, die funktionieren. Allerdings ist bereits klar: So, wie es auf der Mahü derzeit läuft, kann das Experiment nicht gutgehen. Die Verkehrsexperten Harald Frey und Ralf Risser erklären, was bei der Mariahilfer Straße neu bislang falsch lief - und was man ändern muss. Denn noch entspricht die Infrastruktur der Verkehrsversuchsanordnung nicht den Möglichkeiten. Die provisorische Gestaltung der Oberfläche ist schwer zu durchschauen.


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