Das eingebildete Chaos: wie es in der neuen Zone wirklich zugeht

Stadtleben | aus FALTER 35/13 vom 28.08.2013

:: "Und wie läuft’s mit der neuen Fuzo?“, ruft ein Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe mit neongelber Warnweste fröhlich durch die geöffnete Tür dem Kollegen zu, der gleich mit dem 13A auf die berühmte, nach wenigen Tagen nicht mehr ganz so rote Busspur der Mariahilfer Straße biegen wird. "Eh alles ruhig“, antwortet der Mann am Steuer relaxed. Immerhin bemängelt er kurz vorm Losfahren, dass die Ampelphasen jetzt länger sind: keine grüne Welle. "Das wird schon noch“, sagt der mit der Weste und lacht.

Wer vergangenen Freitag, nach einer Woche Fußgänger- und Begegnungs- sowie Ausweitung der Kampfzone auf der Mahü, nachsehen wollte, ob dort wirklich alles so schlimm ist, erlebte Erstaunliches. Kein Chaos nämlich, keine Raserradler und freie Busspur für den 13A. Wenig Gedränge, aber viele aufgebrachte Bürger.

"Erfrischend neu!“ steht auf der Verpackung von Feuchttüchern (!), die Helferinnen und Helfer - zusammen mit Infoblättern zum Verkehr, Kugelschreibern und ÖVP-gelben


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