Fußball Glosse

Der unaufhaltsame Aufstieg der Aufsteiger

Stadtleben | aus FALTER 35/13 vom 28.08.2013

Sechs Runden, immerhin bereits ein Sechstel der Meisterschaft, sind gespielt, und der SV Grödig liegt auf Platz zwei der Tabelle. Wie in den letzten Jahren (Innsbruck, Admira, Wolfsberg) legt also auch in dieser Saison der Aufsteiger einen sensationellen Start hin. Diesmal kommt das noch überraschender, weil der Aufstieg des Klubs aus der 7000-Einwohner-Gemeinde bei Salzburg nicht wirklich ernst genommen, sondern als schrullige Laune des Fußballgotts belächelt wurde. Sogar die Grödiger selbst meinten entschuldigend, sie könnten ja nichts dafür, dass die höher eingeschätzten Teams so schwächelten. Jetzt zeigt sich: Der Aufstieg war kein Zufall. Trainer Adi Hütter erklärt den Erfolg unter anderem damit, dass der Unterschied zwischen erster und zweiter Liga immer kleiner werde. Nichts gegen Grödig, aber Kompliment für die anderen Klubs ist das keines.


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