Kunst Vernissage

Licht fällt auf Mund und Schwimmerin

Lexikon | aus FALTER 35/13 vom 28.08.2013

Der 1936 geborene Jürgen Messensee, der an der Akademie bei Sergius Pauser studierte, zählt zu den bekanntesten österreichischen Malern seiner Generation. In den letzten Jahren wurde es etwas still um ihn. Die Natur ist sein Vorbild, vor allem die menschliche Figur, die der Künstler in eine zeichenhafte Form mit Tendenz zur expressiven Geste auflöst. In den verschlüsselten Darstellungen lassen sich Figuren wie Schwimmerinnen oder Münder erahnen. In den letzten Jahren erweitert Messensee Zeichnung und Malerei durch das Verfahren des Jetprints, dazu vergrößert er vorhandene Zeichnungen stark und malt auf diese Vorlage. In dem Werk geht es um Verschiebungen und Manipulationen der Wahrnehmung: Was ist real und was ist Fiktion? MD

Bank Austria Kunstforum, Di 18.30; bis 28.2.


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