Seinesgleichen geschieht  

Wem die Glocke schlägt. TV-Debatten, fair und transparent gestaltet

Der Kommentar des Chefredakteurs


Armin Thurnher
Falter & Meinung | aus FALTER 36/13 vom 04.09.2013

Die Zeitungsdebatte muss weiter warten. Das Fernsehen drängt sich vor. Politik im Fernsehen. Diesmal der ORF: Ungerecht, wie ich bin, hatte ich erwartet, er würde uns mit einer Hinsichtl-Rücksichtl-Dramaturgie sanft zumüllen. Ja, ich fürchtete mich vor dem Format, mit dem er den Politikergespächsmarathon bewältigen wollte. Hat aber nicht wehgetan.

Ingrid Thurnhers erster Doppelzweier war gar nicht schlecht. Für das, was die Kandidaten sagen, kann die Moderatorin nichts. Wichtig und angenehm: Die Kandidaten und die Moderatorin saßen an einem Tisch. Naturgemäß kann das nicht einfach ein Tisch sein, es muss schon ein Werkstück aufgeboten werden, designt, mit eingebauter großer Uhr, auf der die von den Diskutanten verbrauchte Zeit aufscheint.

Die Unsitte des Strammstehens bei TV-Debatten wird hier einmal durchbrochen. Das will ich ausdrücklich loben. Die Kunst, Diskutanten so zu quälen, dass sie keinen Platz haben, Unterlagen aufzulegen, dass sie sich nicht entspannen können,

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige