Verdrängte Vergangenheit

Politik | Bericht: Wolfgang Zwander | aus FALTER 36/13 vom 04.09.2013

Gutachter Matthias Kopetzky sieht in seinem Telekom-Bericht nur alte Hüte

Es schien, als könnten die Regierungsparteien die Telekom-Äffäre aus dem Wahlkampf heraushalten. Die Gerichte sollten in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen, aber zum Politikum wollten SPÖ und ÖVP die Causa nicht mehr werden lassen.

Der jüngst verhandelte Telekom-III-Prozess gegen Gernot Rumpold und Konsorten, in dem der Ex-FPÖ-Werber Rumpold zu drei Jahren unbedingter Haft wegen Untreue verurteilt wurde (nicht rechtskräftig), störte diese Dramaturgie nicht; stand dabei doch vor allem das (ehemalige) Personal der rechten Opposition vor dem Richter.

Nun ist alles ganz anders gekommen. Das Wochenmagazin News veröffentlichte vergangene Woche eine Geschichte, die es als "neuen ÖVP-Parteispendenskandal“ ankündigte, "der Österreichs Innenpolitik in ihren Grundfesten erschüttern wird“. Der Bericht basierte auf einem Gutachten, das die Staatsanwaltschaft Wien im Zuge der Telekom-Ermittlungen beim Sachverständigen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige