Technik  

Von null auf hundert in weniger als zehn Sekunden

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 36/13 vom 04.09.2013

Vollkommenheit bei technischen Geräten ist natürlich immer relativ. Was heute vollkommen erscheint, erweist sich oft morgen schon als völlig unzulänglich. Höchste Vollkommenheit, so könnte man denken, hat Apple bei Desktops und Laptops erreicht. Über den iMac muss man nicht viel sagen. Ein Blick in heutige Büros genügt. Mittel- bis langfristig wird der iMac aber genauso sterben, wie der Windows-PC. Insofern ist das neue Macbook Air 13 (Grundversion 1099 Euro) interessanter. Das Air hat mit seiner Leichtbauweise bekanntlich eine neue Gerätekategorie erschlossen, jene der "Ultrabooks“. Ein gutes und vor allem leichtes Notebook war es immer schon. Aber das neue Modell zeigt exemplarisch, wie ernst man bei Apple die evolutionäre Weiterentwicklung der Geräte nimmt.

Es gibt zwei entscheidende Verbesserungen: erstens die hohe Akkulaufzeit von zwölf Stunden. Zweitens: Das Air fährt in weniger als zehn Sekunden hoch. Der Witz ist allerdings, dass man gar nicht mehr zu booten braucht. Dank der hohen Akkulaufzeit kann man den Rechner einfach im Ruhezustand lassen. Das Air hat - in der Grundversion - eigentlich nur zwei Schwächen. Das eine ist der 1,3-Gigahertz-Prozessor, das andere der kleine 4-GB-Arbeitsspeicher. Beide Schwächen lassen sich gegen Aufpreis beheben, indem man den i7-Prozessor nimmt (1,7 Ghtz, 150 Euro) und acht GB-Speicher (100 Euro). Dann hat man ein wirklich ziemlich vollkommenes Gerät. Jedenfalls bis zur nächsten Version.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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