Ganz großes Tennis in der Dorotheergasse

Bericht: Peter Blau | Feuilleton | aus FALTER 36/13 vom 04.09.2013

Aus der Casanova Revuebar wird das Kabarettlokal Casa Nova. Zugpferd der neuen Bühne ist Viktor Gernot

Was wäre die Wiener Kabarettszene ohne den Tennissport? Sie wäre um eine Bühne ärmer. Klingt komisch, ist aber so. Denn wären Andreas Vitásek, Viktor Gernot und Klaus Eckel nicht begeisterte Tennisspieler, hätten sie Harry Diem, den Chef des Tennispoint Vienna, wohl kaum näher kennengelernt.

Dieser verwandelt aus Freude am humoristischen Metier bereits seit 18 Jahren alljährlich eine seiner vielen Tennishallen für einen Abend in einen Kabarettsaal. Und er ist mit dem Tennisspieler Johann Hirschhofer befreundet, der nicht nur die Köö- und Mokador-Cafés, sondern auch das traditionsreiche Etablissement Casanova in der Dorotheergasse (siehe Kasten) sein Eigen nennt. Letzter Hauptdarsteller in diesem sportlich-kulturellen Crossover-Projekt ist der Textil-Geschäftsmann Martin Reiter, der Diem aus seiner Zeit als Generalsekretär des Österreichischen Tennisverbands kennt.

2011 hatte

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