Warten, dass das Eis schmilzt

Feuilleton | Überblick: Joachim Schätz | aus FALTER 36/13 vom 04.09.2013

Beziehungen unter Überwachung, Filmer ohne Geld: dreimal österreichisches Kino

So viel österreichischer Film war noch nie! 51 heimische (Ko-)Produktionen sind laut Österreichischem Filminstitut 2012 hierzulande im Kino angelaufen, also fast ein Film pro Woche. Besonders gehäuft treten Kinostarts traditionell im Frühherbst auf, wenn das Sommerloch sich geschlossen und die Viennale noch nicht angefangen hat. Einer der Filme, die diese inoffizielle Hauptsaison heuer eröffnen, erinnert daran, dass in Österreich noch weit mehr gedreht wird, als sich selbst das eifrigste Programmkinopublikum träumen lässt. Zum Beispiel die No-Budget-Horrorfilme des Robert Tarantino, dem Houchang Allahyari ("Bock for President“) in seiner neuen Dokumentation über die Schultern schaut.

"Robert Tarantino“ ist ein Porträt des Trashfilmers als schüchterner Enthusiast. "Vienna is a great place for vampires“, heißt es in einem von dessen "Vampire City“-Machwerken, und da schwingt auch handfestes


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