Chaostagebuch MAHÜ (1)

Erst kommt die Fräse, dann kommt die Moral

Stadtleben | aus FALTER 36/13 vom 04.09.2013

Christopher Wurmdobler über den Kampf um Fuzo, Bezo und Mariahilfer Straße

Liebes Chaostagebuch! Der Chef hat gemeint, wir sollen hier in den nächsten Wochen vom Chaos berichten, das vor allem Boulevardmedien rund um die Probefußgänger- und -begegnungszone (Fuzo, Bezo) auf der Mariahilfer Straße (Mahü) orten. Das angekündigte Chaos, das eingebildete Chaos und das fröhliche Chaos, je nach Standpunkt. Stille Chaostage in Mariahilf und Neubau also.

Erster Tag. Ein ORF-Team erwischt die für die Mahü nicht zuständige rote Finanzstadträtin beim Fuzo-Schauen. Natürlich lässt sie sich nicht zu einem Kommentar hinreißen. Denn Fuzo sei nicht ihr Ressort - die Wiener Linien und deren Busspurdesaster zwar schon, aber wurscht -, und darüber hinaus hat sie offenbar keine Meinung. Dafür überrascht die Kronen Zeitung mit folgender Meldung: 64 Prozent der Befragten einer OGM-Umfrage wollen eine "echte Fußgängerzone“ auf der Mahü. Wo bleiben die Gegner? Und müssen jetzt die Radler


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