Ich mach dich Matcha

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 36/13 vom 04.09.2013

Bubble-Tea ist wieder vorbei, kommt jetzt Matcha-Latte noch einmal?

Generell muss man sagen, dass so Hypes natürlich nicht überall gleich einfahren. Also dass es zum Beispiel Orte in Österreich gibt, in denen Bubble-Tea nicht nur nicht angeboten wird oder wurde, sondern in denen man vielleicht sogar von dessen Existenz gar nichts weiß oder wusste. Und ob das jetzt, wo in Wien die Lust nach den süßen Kindertees mit den Kugerln drin doch wieder dramatisch nachlässt, in der Provinz erst so richtig losgeht oder eben nicht, kann man schwer sagen. Oder Frozen Yoghurt oder New Filterkaffee.

Als Ayumi Kondo 2006 ihr Cha No Ma in der Faulmanngasse aufmachte, war in den japanischen Großstädten jedenfalls gerade ein Matcha-Latte- und Matcha-Frappé-Boom am Kochen, zwei belebende, grüne Milchmixgetränke, mittels derer der heilige, erbsengrüne Zeremonialtee in Pulverform gänzlich unrituell verabreicht wird.

In Wien sprang das nicht wirklich an, das Cha No Ma etablierte sich aber als zuverlässige,


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