Lässt sich lässig abkürzen: Comicaction "R.I.P.D."

LEXIKON | DR. ROBNIK | aus FALTER 36/13 vom 04.09.2013

Nach zwei versierten Paranoiathrillern Anfang der Nullerjahre ist der aus Stuttgart gebürtige Regisseur Robert Schwentke 2010 mit "R.E.D." im zwangsoriginellen Hollywoodactionslapstick angekommen. Und bleibt dort auch. Bei "R.E.D. 2" führt er nun nicht Regie, dafür aber bei einem anderen Film mit Abkürzungstitel, der ebenfalls überlebte Freakfiguren feiert: In "R. I.P.D." macht die Jenseitspolizei vom Rest In Peace Department Jagd auf Untote auf der Flucht vor dem Himmelsgericht, die unerkannt auf der Erde leben. Einen untoten Geheimfahnder, einen seit 150 Jahren aktiven Marshall, spielt Jeff Bridges. Man hat ihm nicht gesagt, dass das jetzt nicht mehr "True Grit" ist und er den Westernrauhbeinautopilot und Mümmelmodus ausschalten kann. Ryan Reynolds flankiert ihn zwecks Rededuellkomik Altspatz versus Rookie. Man denke sich zu diesem Comicambiente aus Monsteraufsichtsbürokratiesatire, Hochhauswandgymnastik und berstenden Tarnkörpern etwas Charme, schwarze Anzüge und Ray-Bans dazu, dafür manch frozen explosion weg: Heraus kommt "Men in Black", kurz "MiB", mit schon zwei Fortsetzungen. B.I.T.T.E.N.I.C.H.T.

Bereits in den Kinos (OF-3D im Artis und Apollo)


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige