Die fehlenden Frauen

aus FALTER 37/13 vom 11.09.2013

Betrifft: "Wild umflirtet, heiß umschmeichelt“ von N. Horaczek sowie Cover, Falter 35/13

Als langjährige, meist begeisterte Falter-Leserin habe ich bisher eine gelegentlich weihrauchgeschwängerte Verneblung Ihrer ansonsten klaren, fundiert recherchierten kritischen Berichterstattung kommentarlos erduldet - zuletzt nahe der Schmerzgrenze anlässlich des Anti-Kirchen-Volksbegehrens. Mit der Nichterwähnung der KPÖ im Zusammenhang mit Frauenpolitik aber ist nun meine Schmerzgrenze mehrfach empfindlich überschritten.

Erstens, frauenpolitisch: Frauen der KPÖ haben erste Demonstrationen zum Weltfrauentag am 9. März in Wien maßgeblich initiiert. Diese Partei hat seit langem, längst vor allen anderen, weibliche Personen in entscheidenden Parteifunktionen, auch auf publizistischer Ebene. Wir Frauen verdanken wesentliche emanzipatorische Errungenschaften der Kreativität, dem Mut und dem Kampfgeist von Kommunistinnen, wie z.B. Rosa Luxemburg, Clara Zetkin, Margarete Schütte-Lihotzky.

Zweitens,


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