Die Schulen der Politikerkinder

Politik | Umfrage: Ruth Eisenreich Konstantin Vlasich | aus FALTER 37/13 vom 11.09.2013

Theoretisch sind die Fronten klar: "Zwangstagsschule“ gegen "Ganztagsschule“, "Eintopf“ gegen "Elitenschmiede“. Bei kaum einem anderen Thema sind die politischen Fronten so verhärtet wie in der Bildungsdebatte. Wie aber sieht die Praxis aus? Wohin schicken die Abgeordneten der Parteien ihre eigenen Kinder? Der Falter hat nachgefragt

Sag, wie hast du’s mit der Schule? Der Falter hat alle 183 Nationalratsabgeordneten per Mail gebeten, zu verraten, welche Schulform ihre Kinder besuchen oder, sollten die Sprösslinge schon erwachsen sein, zuletzt besucht haben. Gefragt wurde nach Gymnasium oder Hauptschule, ob die Kinder in eine öffentliche Schule gehen oder in eine private und ob der Nachwuchs nur bis zum Mittagessen bleibt oder den ganzen Tag betreut wird. Um die Privatsphäre der Politikerkinder zu wahren, wird das Ergebnis der Umfrage anonymisiert veröffentlicht.

Von knapp der Hälfte der Abgeordneten hat der Falter Antworten bekommen. Bei den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP

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