Eine für alle?

Politik | Steuerprüfung: Eduard Müller | aus FALTER 37/13 vom 11.09.2013

Frank Stronach und das BZÖ fordern eine einheitliche "Flat Tax“. Was sagen Ökonomen dazu?

Alle Wahljahre wieder werben wirtschaftsliberale Parteien - oder jene, die sich so nennen - mit der Parole "Steuern runter“. Vor allem BZÖ und Team Stronach wettern derzeit gegen das "Hochsteuerland“ Österreich. Ihre Argumente: Das System sei viel zu kompliziert, man müsse seine Steuerpflicht "auf einem Bierdeckel ausrechnen können“ und alle mit einem "fairen“ Steuersatz beglücken. Ihr Rezept gegen die Last der Abgaben besteht in einer einheitlichen Rate für alle steuerpflichtigen Einkommen, eine sogenannte Flat Tax. Aber wie stellen sie sich die Umsetzung vor, und noch viel wichtiger: Ist so eine Steuer realisierbar?

Dass Frank Stronach nur schwer Konkretes zu entlocken ist, weiß man ja nicht erst seit seinen vagen Plänen, die Eurozone in "viele kleine Euros“ aufzuspalten. Bei der Forderung seiner Fraktion nach einer Einheitssteuer sieht das kaum anders aus: Im Parteiprogramm heißt


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