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IT-Kolumne

Medien | aus FALTER 37/13 vom 11.09.2013

Ingrid Brodnig

Die Uhrenhersteller können einem leidtun. Die Handys haben ihr Geschäftsmodell ziemlich ruiniert. Wer wissen möchte, wie spät es ist, schaut einfach aufs Mobiltelefon. Armbanduhren sind bestenfalls ein modisches Accessoire oder ein teures Statussymbol, notwendig sind sie jedenfalls nicht mehr. Oder vielleicht doch? Es gibt nun sogenannte Smartwatches, die mit cleveren Smartphones kommunizieren sollen.

Samsung präsentierte nun seine Computeruhr Galaxy Gear. Die zeigt etwa neue E-Mails oder die Nachrichten der New York Times an und kostet laut Berichten 299 Dollar. Man kann übrigens auch Kopfhörer anstecken und telefonieren, ohne das Handy herauszuholen. Klingt eh ganz nett, nur bitte: Wer braucht so etwas? Dieses klobige Ding kann bisher nichts, was ein herkömmliches Smartphone nicht auch oder sogar besser könnte. Ich fürchte, das wird das Uhrengeschäft nicht mehr retten. Sorry, die Zeit ist abgelaufen!


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