Was gibt es im Rabenhof eigentlich zu feiern?

Feuilleton | Zehnerblock: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 37/13 vom 11.09.2013

Der Rabenhof ist aus der Theaterlandschaft Wiens nicht mehr wegzudenken. Dabei gibt es ihn in der Form erst seit zehn Jahren. Gibt es dazu noch Fragen? Wenn ja, dann wären hier die Antworten

Das Rabenhof-Theater feiert am 17. September seinen zehnten Geburtstag. Dass das Fest nur für geladene Gäste stattfindet, ist bedauerlich, aber auch verständlich: Kämen alle Freunde, würde das den Rahmen sprengen. Aber was gibt es da überhaupt zu feiern? Zehn Fragen zum Rabenhof - und zehn Antworten.

1. Wieso werden jetzt zehn Jahre Rabenhof gefeiert? Gibt es den nicht schon viel länger?

Stimmt. Das 291-Plätze-Theater gibt es seit mehr als 20 Jahren. Das ehemalige Kino wurde im Jahr 1990 vom Theater in der Josefstadt angemietet und als Studiobühne genutzt; unter anderem spielten Otto Schenk und Dolores Schmidinger hier "Grillparzer im Pornoladen“ von Peter Turrini. Nach zehn Jahren gab die Josefstadt die Spielstätte aus Kostengründen wieder auf, und der Regisseur Karl Welunschek zog ein.


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