"Den Schneewalzer habe ich ausgelassen“


Porträt: Klaus Nüchtern
Feuilleton | aus FALTER 37/13 vom 11.09.2013

Eine Hollabrunnerin in New York: Die Jazzbassistin Gina Schwarz hat sich längst international bewiesen

Es schabt, scharrt und schnarrt, es schnalzt und schiebt an. Und wer sich das Youtube-Video zu "Low Snake“ ansieht, der bekommt eine Ahnung davon, wie Gina Schwarz - dabei unterstützt von Gitarrist Heimo Trixner - ihren Bässen die diversen Klänge und Geräusche entlockt.

Das kurze Stück beschließt auch das soeben erschienene Album "Jazzista“, mit dem Schwarz einen kleinen Rückblick auf ihr bisheriges Schaffen wirft: Eigenkompositionen, auf denen sich die leichtfüßige Rasanz des Walking Bass mit intimen, balladesken Momenten verbindet; die mit bittersüßem Sentiment kokettieren, ohne in den Kitsch abzustürzen, oder die - wie auf der vitalen "Suite Imaginacion“ - den musikalischen Raum zwischen Südpazifik und Südatlantik eröffnen.

"Ich wollte ein bissl raus aus Österreich“, gesteht Schwarz und zeigt sich zufrieden damit, dass sich für ihren jüngsten Tonträger - den

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