7  Sachen, die Sie über das SONNWENDVIERTEL eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 37/13 vom 11.09.2013

Ist das Sonnwendviertel nicht das Viertel beim Südbahnhof?

Exakt um dieses Grätzel geht es: Dort sollen 5500 neue Wohnungen, also ein ganzer neuer Stadtteil, entstehen.

Wann wird es denn fertig sein, das Sonnwendviertel?

Wenn alles nach Plan läuft, dann sollten die letzten Wohnungen bis 2020 bezugsfertig sein. Aber vorerst geht es einmal um die ersten Tranchen.

Ach so: Dort wird nach und nach eingezogen?

Genau. Und die ersten 170 Wohnungen wurden nun im August bezogen. Ende des Jahres sollen weitere 400 Wohnungen fertig sein Und dann noch 770 im Frühjahr 2014.

Unglaublich, wie schnell da ein ganzer Stadtteil aus dem Boden gestampft wird.

Das ist tatsächlich unglaublich. Von der Aussichtsplattform gegenüber dem Bahnhof kann man zusehen, wie die Häuser täglich wachsen.

Wem gehört eigentlich der Grund, auf dem gebaut wird?

Baugrundbesitzer sind die ÖBB, die der Stadt einige Hektar Baugrund entgeltfrei zur Verfügung gestellt haben.

Und was haben die ÖBB davon?

Im selben Maße, in dem die Stadt den ÖBB für das Bahnprojekt einen Finanzierungszuschuss gewährleistet, erhält sie entgeltfreie Flächen von den ÖBB.

Und in welchen Dimensionen wird hier getauscht?

Die Stadt stellte 40 Millionen Euro für die Errichtung des Stationsgebäudes Hauptbahnhof bereit, die ÖBB im Gegenzug Flächen für Straßen, Radwege und Gehsteige, den Helmut-Zilk-Park und den Bildungscampus für insgesamt 3000 Kinder.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige