Und jetzt der Bruder

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 37/13 vom 11.09.2013

Fisch in Favoriten: Nun hat auch der Viktor-Adler-Markt einen Umar

Natürlich könnte man die Nase rümpfen und meinen, dass das Umar am Naschmarkt die Gastronomisierung des Marktes dramatisch vorangetrieben hat. Schließlich war da vorher ein kleines, grindiges Marktbeisl drin, in das eher nur wenige Leute reinwollten.

Seit fast zehn Jahren ist das unkomplizierte Fischlokal mit dem dezenten Bosporus-Flair jeden Tag voll und war Anstoß für andere am Markt, die auch jeden Tag ein volles Lokal wollen.

Als das Umar 2004 eröffnete, war es noch ein Gemeinschaftsprojekt der Brüder Erkan und Gökhan Umar; ihr Weg trennte sich vor ein paar Jahren allerdings, Gökhan Umar zog sich zurück. Nun ist er wieder da, und zwar am Viktor-Adler-Markt, wo er ein türkisches Marktlokal übernommen und zu einem absolut adretten Fischlokal umgestaltet hat: ein Glaskobel mit offener Küche und großem Schanigarten, stilistisch etwas eleganter als der Naschmarkt-Umar.

Dass Gökhan Umar den Fisch für sein neues


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