Persisch mal anders!

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner | Stadtleben | aus FALTER 37/13 vom 11.09.2013

Die Industrie- und Fooddesignerin Nessa Heschmat macht Herbstsalat L.-A.-Style

Nessecita, also quasi "Notwendigkeit“, ist zum einen Nessa Heschmats Kosename, den ihr eine spanische Freundin verliehen hat, zum anderen der Name des "Labels“ unter dem sie als Gastköchin und im Internet auftritt. Nahrungsaufnahme ist ebenfalls eine Notwendigkeit, und mindestens genauso wichtig ist es für die Industriedesignstudentin, zu kochen. "Alles, was ich denke und tue, dreht sich ums Essen, es ist eine Art Automatismus“, erzählt die Wienerin mit persischen Wurzeln. Auch in ihrem Studium beschäftigt sie sich ausschließlich damit: Garten, Küche, Lebensmittel und Fooddesign sind die Bereiche, um die es in ihrer Arbeit geht. Dabei spielen Emotionen und Empfindungen eine große Rolle, und die sind bei Nessa Heschmat eben besonders stark, wenn sie kocht. "Kochen ist meine Lieblingstätigkeit“, sagt sie, "es ist eine angenehme Arbeit und beruhigt mich irrsinnig.“ Ja, die Köchin kann man auch

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