Kunst Vernissage

Wilde Bestien mit Pinsel und Traumfarben

Lexikon | aus FALTER 37/13 vom 11.09.2013

Als "Wilde Tiere" wurden die Künstler Henri Matisse, André Derain, Maurice de Vlaminck und Kees van Dongen von der Kritik verunglimpft, als sie 1905 erstmals ihre farbkräftigen Bilder beim Pariser Herbstsalon präsentierten. Gegen den Illusionismus in der Malerei entstanden flächig und oft skizzenhaft gemalte Porträts, Stillleben und Landschaften, die der Farbe zu einer neuen Autonomie verhalfen. Mit der Dauerleihgabe der Sammlung Batliner verfügt die Albertina über einen eigenen Bestand von Werken französischer Malerei, den sie nun mit weiteren Werken zu der großen Ausstellung "Matisse und die Fauves" ausbaut. Übrigens lehnten die Künstler selbst die Namensgebung Fauvismus ab und wollten nicht gemeinsam als Gruppe auftreten. NS Albertina, Do 18.30; bis 12.1.


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