Kunst Kritiken

Surreales Glück, auch ohne Handshakes

Lexikon | NS | aus FALTER 37/13 vom 11.09.2013

Es ist eine verzauberte, fragile Welt, die Eva Kotátková, Jahrgang 1982, und ihr ehemaliger Professor Jiří Kovanda in der Galerie Krobath geschaffen haben. Die beiden aus Prag stammenden Künstler unterschiedlicher Generatiozeigen Collagen, Arrangements und Installationen, die unwillkürlich an den Surrealismus denken lassen, jedoch keinen Zweifel an ihrer Zeitgenossenschaft lassen. Gemeinsamer Ausgangspunkt war die Hand, die in beider Werk eine wichtige Rolle spielt. Ihre eigenen Hände steckten Kotátková und Kovanda bei der Eröffnungsperformance durch die Ärmel zweier Mäntel, die an einer Platte im Raum aufgehängt sind. Sie selbst blieben dahinter verborgen. Ein so charmanter wie minimalistischer Auftritt, der wie die anderen Arbeiten der Schau "Hanging Sleeves, Hiding Hands" Nähe, Verflechtung oder auch Isolation reflektiert.

Galerie Krobath, bis 5.10.


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