Peers Fingerzeig zur rechten Zeit

Kommentar: Werner A. Perger | Falter & Meinung | aus FALTER 38/13 vom 18.09.2013

Deutschland wählt: Mit "Mutti“ auf dem Vulkan dösen? Oder doch ein paar Veränderungen durchbringen?

Die Einsamkeit des Langstreckenläufers Peer Steinbrück geht zu Ende. Ein paar Tage noch, dann ist es überstanden. Und für das Finish gibt es eine wichtige Erleichterung: Nach Bayern muss er nicht mehr. Den Freistaat überlässt er ab nun den einheimischen Sozis.

Steinbrücks Kandidatenkampagne konzentriert sich jetzt auf die urbanen Hoffnungsgebiete. Das sind vor allem die Kommunen nördlich des Main. Dort vermuten die Sozialdemokraten größere Ansammlungen jener Wähler, die irgendwann im Leben schon einmal SPD gewählt haben, beim letzten Mal aber daheim geblieben sind und damit der SPD ihr bisher schlechtestes Nachkriegsergebnis beschert haben: 23 Prozent. Ihnen vor allem gilt jetzt die Operation Heimkehr: Gebt Peer eine Chance.

Mag schon sein, dass im Land keine Wechselstimmung herrscht (außer vielleicht in Hessen, wo am 22. auch der Landtag neu gewählt wird). Stimmen dürfte

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