"Wir wollten einfach nur gutes Kabarett bieten“

Festschrift: Peter Blau | Feuilleton | aus FALTER 38/13 vom 18.09.2013

Das vor 30 Jahren eröffnete Kabarett Niedermair war das Sprungbrett für Josef Hader, Alfred Dorfer, Roland Düringer oder Thomas Maurer

Das war mit Abstand das Lustigste, was ich je im Niedermair erlebt habe“, schwärmt Thomas Maurer. Der Kabarettist erinnert sich noch lebhaft daran, wie der Kindertheatermacher Henri Brugat den damaligen Niedermair-Hausherrn I Stangl beim Einrichten der Bühnenscheinwerfer einst durch eine Abfolge unpräziser Anweisungen in den Wahnsinn trieb. Auf einer Leiter stehend können cholerische Zustände eben sehr gefährlich und höchst unterhaltsam zugleich sein.

In ihrer unfreiwilligen Komik unvergessen sind auch die zahllosen vergeblichen Versuche Stangls, den Anrufbeantworter fehlerfrei mit den oft ausufernden Spielplaninformationen zu besprechen. Der Kabarettist Werner Brix widmete diesem Bild wütenden Jammers in seinem Solo "Brix trifft Jesus u.a.“ (2000) sogar einen eigenen Sketch.

Noch weit weniger witzig ging es am 21. Oktober 1983 hinter den Kulissen

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