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Feuilleton | aus FALTER 38/13 vom 18.09.2013

Kultur kurz

Deutscher Buchpreis Ösi-frei

Eins steht schon einmal fest: Der Deutsche Buchpreis macht seinem Namen auch dieses Jahr wieder alle Ehre. Wem auch immer er am 7.10. zugesprochen wird, es wird kein Österreicher (und auch kein Schweizer) sein. Dabei waren mit Thomas Glavinic, Norbert Gstrein, Daniel Kehlmann und Thomas Stangl immerhin vier Ösis auf der Longlist gestanden; Kehlmanns heftig beworbener Roman "F“ wurde sogar als heißer Favorit gehandelt. Die Jury aber hat sich für sechs deutsche Finalisten entschieden. Dass sich Clemens Meyer ("Im Stein“, S. Fischer) und Terézia Mora ("Das Ungeheuer“, Luchterhand) auf der Shortlist finden, kommt wenig überraschend, auch Büchnerpreisträger Reinhard Jirgl ("Nichts von euch auf Erden“, Hanser) kann wohl nicht als echte Überraschung gelten. Sehr im Unterschied zu Monika Zeiner, deren Roman "Die Ordnung der Sterne über Como“ bei Blumenbar erschienen ist. Ebenfalls noch im Rennen: Mirko Bonné ("Nie mehr Nacht“, Schöffling)


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