Der Brückenkopf

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 38/13 vom 18.09.2013

Haltet euch fest, Urbanitätsverweigerer: Das erste Vorgartenmarkt-Beisl ist da!

Vor drei Jahren war der Vorgartenmarkt ein Bild des Elends: Die zwei Gassen des in den 1960er-Jahren hinter einer Wohnhausanlage versteckten Marktes waren am Ende, man sprach von "Sanierung“, befürchtete aber eigentlich Abriss. Viele Standler verkauften, so etwas Ähnliches wie Optimismus, Zuversicht oder andere positive Gedanken waren nicht in Sicht.

Sieht heute alles etwas anders aus: Die drei Zeilen von Betonständen sind noch immer da, noch immer nicht besonders hübsch, aber machen tatsächlich einen sanierten Eindruck. Die paar Standler, die damals schon gut und hartnäckig waren, Golden Fish, Geflügel Schneider und der Obsthändler Dragan Momirovic, sind immer noch da, ein Adamah-Stand kam dazu, es gibt zwei Fleischhauer, die Lücken schließen sich.

Nicht zuletzt, weil sich in der Mitte - der Vorgartenmarkt hat so eine Art Hauptplatz - ein ziemlich mächtiges Lokal breitmacht: Im Mai eröffnete Eli


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