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"Das Erste, was ich sah": Frühe Bilder von Gauß

Lexikon | aus FALTER 38/13 vom 18.09.2013

Nach weithin gelobten Büchern wie "Im Wald der Metropolen" (2010) oder zuletzt "Ruhm am Nachmittag" legt der heimische Autor, Kritiker und Essayist Karl-Markus Gauß (Jg. 1954) mit "Das Erste, was ich sah" einen Band mit kurzen Kindheitserinnerungen aus dem Salzburg der späten 50er-Jahre vor. Die Texte beschwören erste Bilder herauf, die sich ins Gedächtnis des Autors eingebrannt haben: der Vater, der spätabends im Zorn Bücher aus dem Fenster der Wohnung im vierten Stock wirft; das Aufwachsen als jüngstes von vier Kindern; das Blättern in Bilderbüchern ("Inseln im Meer der Langeweile"); schließlich der erste Schultag und die erhebende Erkenntnis: "Ich konnte jetzt lesen." Jetzt liest er aus seiner autobiografischen Erzählung. SF

Alte Schmiede, Mo 19.00


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