Vernissage

Geheimnisse der Existenz, in Öl verewigt

Lexikon | aus FALTER 38/13 vom 18.09.2013

Eines Tages segelte er in einem kleinen Boot los und ward seither nicht mehr gesehen. Der Künstler Bas Jan Ader gilt seit 1975 als verschollen. Elke Krystufek hat dem romantischen Helden mehrere Gemälde gewidmet, die nun Teil der Schau "Sehnsucht Ich" im Essl Museum sind. Die um die menschliche Existenz kreisende Schau setzt mit dem Bild eines Neugeborenen ein, das der Künstler Fang Lijun in seinen typischen Pastellfarben gemalt hat. Ihre Ausstellungspremiere feiern große Tapisserien des US-Fotorealisten Chuck Close. Die Vorlage für diese auf Gobelins gewirkten Selbstporträts bildeten Aufnahmen mit der Sofortbildkamera. Auch die rätselhaften Gemälde der 1984 in Rumänien geborenen Newcomerin Teodora Axente zeigt die Schau. NS

Essl Museum, Do 19.30; bis 12.1.


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