Empfohlen Omasta legt nahe

Gut gemacht, großartig gespielt: "Talea"

Lexikon | aus FALTER 38/13 vom 18.09.2013

Jasmin sorgt gut für Eva. Sie bezahlt das Hotelzimmer, sie schleppt beim Ausflug den Rucksack, wartet beim Klettern und hat sogar Limonade für die Rast besorgt. Jasmin ist 14. Eva ihre Mutter. Jasmin hat Eva überredet, einmal übers Wochenende mit ihr wegzufahren. Eva war bis vor kurzem im Gefängnis. Jasmin möchte, dass sie sich ein bissl kennenlernen. Wie schwierig das ist, davon erzählt Katharina Mücksteins "Talea" auf manchmal komische, manchmal traurige, aber fast immer überzeugende Art und Weise. Gekonnt fotografiert von Michael Schindegger, großartig gespielt von Sophie Stockinger und Nina Proll, die man hier endlich wieder einmal uneingeschränkt loben darf. Das überraschendste heimische Spielfilmdebüt des Jahres.

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