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Eine heimliche Heimatumarmung

Lexikon | SF | aus FALTER 39/13 vom 25.09.2013

Der junge Mann trägt einen großen Namen. Und Vieux Farka Touré, der Sohn des begnadeten malischen Gitarristen Ali Farka Touré, will in die Fußstapfen seines Vaters steigen. Zeigten seine ersten Alben noch starke westliche Einflüsse -von Blues bis zu elektronischen Beats -, so besinnt er sich mit "Mon Pays" angesichts der angespannten Lage in seiner Heimat, die malische Musiktradition hochzuhalten. "Mon Pays" heißt "Mein Land", was als Umarmung zu verstehen ist. Diese erfolgt leise und fast heimlich. Statt elektrisch verstärkt spielt Touré nun mit Vorliebe akustisch, neben seiner Gitarre und seinem traurigen Gesang ist die Kora ein Hauptinstrument. Diese Woche gastiert er mit den neuen Liedern in Wien; Support: Prince Zeka und Njideka.

Konzerthaus, Mozart-Saal, Sa 19.30


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