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Politik | aus FALTER 39/13 vom 25.09.2013

Gitti geht Sie war eine der mächtigsten Frauen Österreichs: Brigitte Ederer, vormals SPÖ-Staatssekretärin und danach im Vorstand des deutschen Weltkonzerns Siemens, scheidet Ende September von ihrem Posten. Dahingehende Gerüchte hatte es schon gegeben, seit im Juli Peter Löscher, ebenfalls Österreicher, als Vorstandsvorsitzender abtrat. Ederer verlor einen Machtkampf mit der mächtigen Gewerkschaft bei Siemens. Ihr Vertrag wäre noch bis 2015 gelaufen. Die Abfindung soll fünf Millionen Euro betragen.

10.000 syrische Flüchtlinge aller Religionen solle Österreich aufnehmen, fordert Neo-Neos-Kandidat und Baulöwe Hans-Peter Haselsteiner. Die Regierung hat die Aufnahme von 500 zugesagt - und Christen sollen es sein.

Alternative Ösis Der Erfolg der deutschen EU-kritischen "Alternative für Deutschland" inspiriert auch das Nachbarland: Eine neue "Alternative für Österreich" bezeichnet sich als "proeuropäisch, aber EU-kritisch". Parteigründer ist Klaus Diekers, Gefolgsmann des Ex-SPÖ-EU-Parlamentariers Hans-Peter Martin.

Skandal real Bisher war stets von abstrakten Zahlen die Rede, nun könnte sich Salzburgs Finanzskandal ganz konkret auswirken: Ab dem Jahr 2015 brauche das Land dringend Geldquellen für den Wohnbau, gab Wohnbaulandesrat Hans Mayr (Team Stronach) bekannt. Grund: Wohnkredite wurden in den vergangenen Jahren für Finanzgeschäfte abgezweigt.


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