Back to the Roots

Zwei ungleiche Songwriter-Größen, die es noch einmal wissen wollen: die neuen Alben von Elton John und Elvis Costello

Feuilleton | Musikkritik: Gerhard Stöger | aus FALTER 39/13 vom 25.09.2013

Sie kommen aus England, sind seit Jahrzehnten erfolgreiche Songwriter und tragen markante Künstlernamen. Damit enden die Parallelen zwischen Elvis Costello und Elton John aber schon wieder.

Der eine ist ein seriöser Biedermann, der andere ein schriller Fixbestandteil der globalen Seitenblickegesellschaft. Der eine fällt durch nasalwaidwunden Gesang auf, der andere durch unerschütterlich voluminöse Intonation. Der eine entzückt Freunde gepflegter Erwachsenenpopmusik, der andere gilt neben Paul Mc-Cartney als erfolgreichster lebender Unterhaltungsmusiker.

Nun veröffentlichen Elvis Costello, 59, und Elton John, 66, zeitgleich neue Studioalben, und beide legen sich die Latte hoch, wollen sie doch überraschen und auf allzu Naheliegendes verzichten. Das ehrt diese älteren Herren nicht nur, es zeitigt auch interessante Ergebnisse.

Elvis Costello hat "Wise Up Ghost" mit den Roots aus Philadelphia aufgenommen, der bekanntesten Hip-Hop-Gruppe der USA, während Elton John mit "The Diving Board"


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