Pipsi Popsi? Yipsi!

Das Wiener Spaßkunstkollektiv H.A.P.P.Y begeht seinen 20. Geburtstag mit einem Prachtband und einer Aktionswoche

Feuilleton | Würdigung: Matthias Dusini | aus FALTER 39/13 vom 25.09.2013

Wer glaubt, er sei im falschen Film, Musical oder Geschlecht, hat einen Schlüssel zum Verständnis der H. A. P. P. Y-Kunst in der Hand. Seit 20 Jahren versorgt das Wiener Kollektiv mit dem Hang zum trashigen Gesamtkunstwerk seine Fangemeinde mit selbstgebastelten Telenovelas, satirischen Horrorhappenings und Anti-Celebrity-Partys.

Die antimuseal, antiinstitutionell und antiprofessionell eingestellte Gruppe um den 2011 verstorbenen Thomas Seidl, Künstlername Tomtschek, erarbeitete ein beträchtliches Œuvre, das nun in Form des von Eva Dranaz gestalteten Jubiläumsbandes "Hapsi Apsi Pipsi Popsi Yipsi - Jugendhaare einer Kaiserin" dokumentiert wird. Neun Tage lang, vom 27. September bis 5. Oktober, wird das Erscheinen des Buches im eigens eingerichteten Buchloch gefeiert. Parallel dazu ist in der Galerie Georg Kargl Permanent eine Auswahl von H.A.P.P.Y-Artefakten zu sehen.

"20 Jahre Unterhaltung, Performance, soziale Plastik, ein bisschen Scheitern, mehr Ernsthaftigkeit und Politik, als viele


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