Dänen lygen nicht

Die neue WU ist vor Studienbetrieb eines schon: ein Beisl-Konglomerat


Lokalkrtik: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 39/13 vom 25.09.2013

Ohne es zu wissen, sei an dieser Stelle jetzt einmal vermutet, dass man sich seitens der universitären Leitungen in Wien bisher nicht sehr den Kopf über kulinarisches Entertainment zerbrochen hat. Grundversorgung, ja, also Mensa mit einer gewissen Kohlenhydratausgabekapazität/Stunde, Wasserspender und Ärztezimmer mit Zuckerlösungsinfusionen, so was in der Art. Aber kulinarisch sinnvolle Pausengestaltung, Motivationssteigerung, Förderung sozialer Interaktion, Gestaltung urbanen Verhaltens? Eher nein. Eher gar nicht.

Das passierte da jetzt in der neuen WU ganz offensichtlich anders. Jedes der Lego-bunten Gebäude ist mit mindestens einem Café ausgestattet, deren Betrieb ausgeschrieben wurde, bei denen (voraussichtlich, hoffentlich) nach Konzepten entschieden wurde. Klar, schließlich kann das ehemalige Messegelände nicht gerade als urbanes Ballungszentrum bezeichnet werden, gastronomisch ist da nicht so besonders viel, das Schweizerhaus hat während des Wintersemesters nicht offen

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